Fachklinik für Psychosomatik

Klinik war gestern, Resilienz-Resort ist heute. Wir sorgen uns nicht um das was fehlt, wir kümmern uns – mit Ihnen gemeinsam - um das, was Sie brauchen. Mit unserem Leben ist es ähnlich wie in der Politik: Ressourcen (also „Bodenschätze“ – ist die wörtliche Bedeutung) können ans Tageslicht gebracht werden (Ressourcenorientierte Therapie), dazu müssen sie aber im verborgenen schlummern. RESILIENZ heißt übersetzt „Widerstandskraft“, also die Eigenschaft, die z.B. ein Gummiball besitzt, den ich eindrücken kann, der dann aber wieder in seine alte Form zurückspringt.

In der Kaiser-Trajan-Klinik helfen wir Ihnen – im wahrsten Sinne des Wortes – Wieder Stand-Kraft zurückzugewinnen: In der orthopädischen Bedeutung, und hier haben wir eine lange Expertise, aber auch im Sinne eines psychosomatischen Verständnis des Lebens. Widerstandskraft im psycho-sozialen Zusammenhang ist nicht angeboren; wir können sie entwickeln. Was es dazu braucht? Eine Lebensgestaltung, die vorhersehbar ist, und alle Bedürfnisse ausgewogen berücksichtigt. Die einen Sinn macht und die wir in der Zusammenschau verstehen.

Dazu benötigen wir ein tieferes Wissen, wie unser Körper und unsere Seele funktionieren, wie sie warum reagieren, also die Psycho-Dynamik verstehen, wie und warum wir uns verhalten und was wir bewusst tun können um Einstellungen und Verhaltensmuster, die uns eigentlich schädigen, abzustellen. Liebe Leser, neugierig geworden? Im Folgenden beantworten wir Ihnen gerne die 13 häufigsten Fragen, die wir in diesem Zusammenhang gestellt bekommen.

1.   Was bedeutet Psychosomatik eigentlich?

Die Psychosomatische Medizin ist das ärztliche Fachgebiet, das neben der biologischen die psychischen und sozialen Aspekte bei der Entstehung und der Behandlung von Krankheiten am meisten mitberücksichtigt. Mit der Aussage: „Vom Zusammenleben zur Zelle und wieder zurück!“ bringt Prof. Thomas Loew, der Psychosomatiker an der Universität Regensburg, der auch die Kaiser-Trajan-Klinikmitarbeiter berät, diese Zusammenhänge auf den Punkt. Wir können später vier Hauptformen von Krankheiten unterscheiden. Ausgangspunkt für alle ist der Stress. Besser wäre natürlich Vorbeugung (Prävention).

Alle Maßnahmen, die Sie im Folgenden kennenlernen werden, wirken praktisch doppelt. Einmal im Sinne der Behandlung aktueller Beschwerden, aber gleichzeitig auch stützend und stärkend, so dass Sie, wenn Sie zukünftig anwenden, was Sie bei uns lernen, sich selbst besser im Griff haben werden, und möglicherweise auch Ihrem Umfeld den einen oder anderen Tipp geben können.

2.    Was heißt Psychosomatik für das Team in der Kaiser-Trajan-Klinik?

Wir legen sehr viel Wert darauf, ein Krankheitsverständnis für das individuelle Störungsbild zu vermitteln. Im weiteren sollen Sie neue Verhaltensmöglichkeiten für sich entdecken, erproben und üben, um gesundheitsfördernde, alltagsrelevante Fertigkeiten an der Hand zu haben, die es Ihnen ermöglichen, zukünftig mögliche Krankheitsauslöser besser zu erkennen und meiden zu können.

Ihre Wünsche sollen bei der Auswahl der Therapien immer mitberücksichtigt werden, die Zufriedenheit unserer Patienten ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Ebenso sollen jeweils die individuellen Spielräume des einzelnen Patienten genutzt werden im Sinne einer auf Resilienz ausgerichteten Therapie.

3.    Warum ist Stress so gefährlich?

Der Laie verbindet mit dem Begriff ein Gefühl, der Fachmann eine lebensnotwendige körperliche Reaktion, die im weitesten Sinne Bewältigungskräfte und Energie bereitstellt, z.B. Körperspannung oder Wachheit (Arrousal im Englischen). Im Kern ist es ein Erregungszustand, der nach einer gewissen Zeit (manchmal Minuten, manchmal Stunden) wieder abklingen muss.

Bleibt die Erregung auf hohem Niveau - die Menschen bezeichnen sich dann als „nervös“, richten die ablaufenden körperlichen Vorgänge Schaden an, denn der Schutz vor Entzündungen wird heruntergeregelt – Heilungsvorgänge nützen in der kurzfristigen Notsituation nichts, die Energiereserven des Körpers werden aufgebraucht, Reparaturvorgänge auf der zellulären Ebene nicht eingeleitet. Welche Krankheiten können entstehen?

4.    Was sind typische psychosomatische Krankheiten?

Wir kennen 4 Hauptgruppen von Krankheiten in der Psychosomatik, die aber auch gleichzeitig auftreten können. Die Ärzte und Psychologen nennen das Komorbidität. Ein Drittel der Patienten in der Psychosomatik hat mehr als eine Diagnose, ein Drittel mehr als drei. 90% der Patienten sind länger als ein Jahr krank.

Im Mittel dauert es 7 Jahre, bis psychosomatische Patienten annehmen können, dass sie psychosomatisch erkrankt sind, und aufhören, nach anderen Ursachen zu suchen.

 

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Kurzinfo Psychosomatik

In der Abteilung für Psychosomatische Medizin der Kaiser Trajan Klinik, unter der Kooperation und kollegialen Leitung der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg.

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Programm für Berufssoldaten

In Absprache mit dem Sanitätsamt der Bundeswehr haben wir dieses Präventivkonzept für Soldaten der Bundeswehr, nach einem Auslandseinsatz, entwickelt.

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